Project 1 krönt Saison mit doppeltem Podiumserfolg

Project 1 krönt Saison mit doppeltem Podiumserfolg

Das Jahr 2018 stand für Project 1 im Porsche Carrera Cup Deutschland ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung. Die Mannschaft aus Lohne gab vier jungen talentierten Fahrern die Chance, sich im hart umkämpften Markenpokal zu beweisen. Mit Erfolg: Am letzten Meisterschaftswochenende erkämpfte sich Gustav Malja seinen ersten Podestplatz und Larry ten Voorde sicherte sich Rang drei der Gesamtwertung.

Nach dem Gewinn der Rookie-Wertung im Jahr 2017 galt es für Larry ten Voorde, in seiner zweiten Saison im deutschen Championat Anschluss zur Spitze des Feldes zu finden und das ist ihm gelungen. Als einziger Fahrer war er in der Lage, sich über die gesamte Saison als erster Verfolger hinter dem Lechner-Duo Preining/Ammermüller zu etablieren.

In jedem Rennen fuhr er in die Punkteränge und schaffte dabei sechs Mal den Sprung aufs Podium. Auch beim Finale war er erneut stark unterwegs. Am Samstag verlor er den Podestplatz noch aufgrund einer Durchfahrtsstrafe, doch beim Sonntagslauf kämpfte er sich bis auf die dritte Position nach vorn. Diese Konstanz wurde am Ende mit Rang drei in der Meisterschaft belohnt.

Erfolgreichster der drei Rookies im Carrera Cup 2018 ist Gustav Malja. Für den Schweden war es nach dem Wechsel aus dem Formel-Sport die erste Saison in den Porsche-Markenpokalen, in denen er sich schnell zurechtfand. Seine Leistungsskurve zeigte das ganze Jahr über stetig nach oben und fand ihren Höhepunkt beim Finale. Im ersten Lauf des Wochenendes feierte Malja nach einem fehlerfreien Rennen seine erste Podiumsplatzierung im Cup.

„Das war ein hart erkämpftes Podium. Nachdem ich im Rennspeed schon die gesamte Saison stark war, habe ich dieses Wochenende auch im Qualifying eine Top-Platzierung einfahren können. Ich bin sehr glücklich, die Saison im Carrera Cup so erfolgreich abzuschließen“, freute sich der 22-Jährige.

Auch die weiteren beiden Rookies Jake Eidson und Michael de Quesada zeigten eine starke Debütsaison. Mit guten Leistungen in den Qualifyings und regelmäßigen Punkteplatzierungen bewiesen sie, dass sie schnell genug sind, um sich in einer so hochkarätig besetzten Rennserie zu behaupten. „In den letzten drei Rennen hat vor allem Michael eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt und beendete die Rennen konstant in den Top-10. Ebenso ging die Lernkurve von Jake immer weiter nach oben. Damit runden sie die starke Leistung des Rookie-Teams ab“, so Richard Selwin.

„Mit unserer Saison bin ich sehr zufrieden“, resümierte Marcel Jürgens-Wichmann. „Wir sind mit vier Nachwuchspiloten in die Saison gestartet und haben bewiesen, dass unsere Arbeit mit jungen Fahrern zum Erfolg führt. Es hat Spaß gemacht, mit unseren Fahrern zu arbeiten und zu sehen, wie sie sich von Rennen zu Rennen verbessern. Danke an unsere gesamte Crew für die harte Arbeit und unsere Partner für die Unterstützung.“

Nun steht für Project 1 erst einmal eine kurze Pause an, bevor es vom 26. bis zum 28. Oktober zum Finale des Porsche Mobil 1 Supercup nach Mexiko geht.