Trotz starker Qualifyingleistung am Podium vorbei

Trotz starker Qualifyingleistung am Podium vorbei

Die FIA WEC ist zurück aus ihrer Zwangspause und damit auch Project 1 zurück auf der Rennstrecke: Beim ersten Rennen seit sechs Monaten im belgischen Spa durchlebte der Rennstall aus Lohne eine Achterbahnfahrt und blieb schlussendlich hinter den eigenen Erwartungen zurück.

„Kein Ergebnis, mit dem wir zufrieden sein können“, kommentiert Teamchef Axel Funke das Abschneiden der beiden Porsche 911 RSR. „Wir haben mit den Positionen vier und sechs gerade noch Schadensbegrenzung betrieben. Die Pace war da und im Großen und Ganzen ist es einfach schade, da mehr drin gewesen wäre. Nur zu gern hätten wir uns mit einem Podium aus der Pause zurückgemeldet.“

Dass der Sprung aufs Treppchen verwehrt blieb, hatte verschiedene Gründe. So büßten Egidio Perfetti, Matteo Cairoli und Laurents Hörr (Startnummer 56) aufgrund von Safety-Car-Phasen wertvolle Zeit und somit die Chance auf den Sieg in der LMGTE Am-Kategorie ein.
Das Trio, das von Startplatz zwei ins Rennen gegangen war, kam am Ende auf Rang vier ins Ziel.

Ben Keating, Felipe Fraga und Jeroen Bleekemolen landeten zwei Plätze dahinter auf der sechsten Position. Wie auch ihre Teamkollegen im Schwesterfahrzeug, führten die drei Project 1-Piloten die Klasse zeitweise an. Doch mehrere Rückschläge, wie eine Kollision von Bleekemolen mit einem Überrundeten, warfen den Elfer mit der Startnummer 57 zurück.

Das Rennwochenende auf dem Circuit de Spa-Francorchamps diente zugleich als wichtige Vorbereitung für die 24 Stunden von Le Mans. Die 2020er Auflage des Langstreckenklassikers rückte im Zuge der Terminverschiebungen in den Herbst. Das Rennen an der Sarthe findet vom 17. bis 19. September statt.